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Chronik unserer Gesellschaft
Es sollte unbedingt ein Karnevalverein gegründet werden. Die Diskussionen schlugen hohe Wellen über das Wie? und Wieso? Und überhaupt, was alles mit der Gründung eines Vereines verbunden sein könnte. Vor allen Dingen wie soll so ein Verein überhaupt heißen. Ein Name war doch das Wichtigste. Nach langem hin und her und fleißigem Ölen der Kehlen, stand einer der Mitstreiter auf, wollte gehen und sagte völlig genervt in die Runde: „Ihr seid doch alles „Mödköttel“ Das war es doch. Die „närrischen Mödköttel“ von 1920 waren geboren. Jahre 1920, mit ihrem ersten Präsidenten Karl Obermeier. Mitte der 50iger Jahre, genauer gesagt 1955 „En de Canon“ auf der Zollstraße traf man mal wieder zusammen. Man hatte Spott und Gelächter ob dieses Namens hingenommen, einige neue Mitglieder waren hinzugekommen und es war sowieso alles moderner geworden, also musste ein neuer Name her. Etwas Seriöses sollte es sein, sich gut anhören und auch was hermachen. Alte Protokollbücher, die noch erhalten sind sprechen davon, dass wir im Jahre 1956 unsere erste Prunksitzung organisiert haben. Kontinuierlich wurde diese Tradition bis zum heutigen Tage beibehalten. Früher in den unterschiedlichsten Lokalen. Seit einigen Jahren ist das Kolpinghaus auf der Bilker Straße unser Stammhaus geworden. Irgendwann, genaue Daten weiß man nicht mehr, veranstalteten wir dann auch noch eine Sitzung zusätzlich für alte Menschen im Herz-Jesu Altenheim.Dabei verpflichteten wir Künstler unserer Prunksitzung dort unendgeltlich oder für kleines Geld aufzutreten. Anfang der 80iger Jahre begann unter unserem damaligen Präsidenten Heinz Schönherr eine Freundschaft mit einem Karnevalverein in Lüneburg. Ein reges gegenseitiges Besuchen der jeweiligen Sitzungen war angesagt. Leider löste sich diese Gesellschaft im Jahre 1987 auf. Dafür begann eine neue Freundschaft und zwar mit dem CCR in Rendsburg. Diese Freundschaft wurde 86/87 von einigen Mitgliedern der Düsseldorfer Jonges
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Natürlich fehlt unsere Gesellschaft auch bei dem großen Rosenmontagsumzug nicht.Mit einem Wagen, den wir mit viel Engagement selbst bauen und einer starken Fußgruppe sind wir jedes Jahr dabei. Zwar meistens im letzten Drittel des Zuges, aber trotzdem haben wir sehr viel „Spaß an de Freud“. Aus finanziellen Gründen mussten wir 1999/2000 die Sitzungen im Herz-Jesu Altenheim einstellen. Es ließ sich kein Künstler mehr ohne Gage dorthin verpflichten. Am 18.04.02.wurde ein neuer Vorstand gewählt. Nun galt es Gas geben, weil einiges brachgelegen hatte. Das hat unser neuer Vorstand im wahrsten Sinne des Wortes getan. Viele Dinge wurden erneuert, modernisiert. Der Zusammenhalt unserer Mitglieder forciert und Repräsentation der Gesellschaft nach außen groß geschrieben. Die Sitzung am 08.02.03 mit unserem neuen Präsidenten Wolfgang Dobbertin (eine Kieler Sprotte, aber seit 1972 eingebürgerter Düsseldorfer) lief fantastisch. Das Kolpinghaus war ausverkauft. Nach dem Verhalten der Gäste zu urteilen, waren diese auch begeistert. Für die Session 2003/2004 hatten wir uns auch wieder Im Jahre 2007 feierten wir mit viel Unterstützung namhafter Künstler des Düsseldorfer Karnevals und vielen Gästen unser 8 x 11-jähriges Jubiläum. Mittlerweile sind wir mit einem langen Gespann beim Rosenmontagszug dabei. Bagagewagen Fußgruppe Planwagen Hauptwagen. Ganz stolz sind wir darauf, dass wir uns in der Session 2010/11 dank der großen Unterstützung unserer Senatoren und Sponsoren eine neue Standarte anschaffen konnten. Überhaupt sind wir seit einigen Jahren mit und dem Einsatz aller Mitglieder und einem großen Zusammenhalt im Düsseldorfer Karneval angekommen. Düsseldorf 1999 |